Okt

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Was ist los mit Italien?

vielleicht aus Gründen der Sympathie und der Imagination des Dolce Vita, abgelöst wurde. Welch riesig großen Stellenwert hatte die Toskana im letzten Jahrzehnt bei den österreichischen Weinmenschen. Alles was Rang und Namen hatte, stand im Regal. Die toskanischen und piemontesischen Topwinzer waren fast vollständig vertreten. Schnell haben sie sowohl mit den Preisen, wie auch in ihrer Menschlichkeit den Boden unter den Füssen verloren und die wachsende Konkurrenz brauchte man schon gar nicht beachten.
Inzwischen gibt es eine ganz massive Krise in Italien. Diesmal betrifft es aber die Topwinzer des Landes.
Wohin will man Weine wie die Lagenweine von Castello di Ama oder von Elio Altare (um nur zwei von hunderten sehr guten Winzer zu nennen),  mit Handelspreisen um und jenseits von 100 Euro verkaufen. Die 95er kosteten um die 26.- Euro!
Jetzt, wo der amerikanische Markt zusammengebrochen ist und die Händler, Hotels, Restaurants volle Keller haben, die reichen Asiens als Pufferspeicher auch ausgedient haben ... jetzt wird man sich wieder an die europäischen Weintrinker wenden.
Nur mit diesen Preisen wird es nicht gelingen.